Mittwoch, 10. Juni 2020

Zündanlassschalter, die ewige Geschichte

Seit Klaus seinen Bulli hat, gibt es Probleme mit dem Zündanlassschalter.
Er hat einen 70er T2a, da gehört einer mit drei Kabel rein. Von den Repro ZAS hat er jezt schon den vierten drin, alle haben nach kurzer Zeit den Geist aufgegeben. Deswegen hatten wir vor einiger Zeit ein Relais zur Entlastung eingebaut, nun gingen aber vor zwei Wochen die Probleme wieder von vorne los. Genauer gesagt hat er nur gestartet wenn man auf eine bestimmte Weise am Zündschloss gewackelt hat, ergo wieder der ZAA das zeitliche gesegnet. Nach ein paar Schraubereien am ZAA liess sich dann der Anlasser nicht mehr stoppen, auch nicht bei Zündung aus. Da hatte der Repro ZAA dann auch noch das Relais gehimmelt.... Wir hatten noch ein identisches Relais da, das war eigentlich für den Hermann gedacht, gut wenn man manches gleich zwei mal kauft. Weiteres Problem war, dass eine nicht passende 68-69 Lenksäulenverkleidung (bzw. Zündschlossverkleidung) verbaut war, da hatte ich aber noch was passendes im Fundus. Also alles zerlegt und auf den ZAA von einem 71er umgebaut (gebrauchtes original VW Teil) und die passende Lenksäulenverkleidung. Wir hoffen, dass es jetzt so schnell keine weiteren Probleme gibt.
Die Unterschiede der Lenksäulenverkleidungen und Zündanlassschalter werden sehr gut in diesem thesamba Thread erklärt.
Ausbau ZAA: Verschraubung unter der Lenksäulenverkleidung lösen, Lenksäule dann bewegbar, Madenschraube lösen am Zündschloss, vorsichtig herausziehen und am Mehrfachstecker abklemmen.

Bei Klaus war die linke Variante drin (Bildquelle thesamba).
defektes Relais
Dieser ZAA ist jetzt drin, 5 Kabel.
Diese Madenschraube muss gelöst werden um den Zündanlassschalter zu demontieren.

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