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Donnerstag, 11. Oktober 2018

Sardinien Teil 4 - verlassene Minen

Minen waren bis in die 70er Jahre hinein der Hauptarbeitgeber im Südwesten Sardiniens. Abgebaut wurde zu früheren Zeiten Silber und in moderner Zeit verschiedene Erze und sogar Braunkohle.
Der Strukturwandel traf die Region hart, viele Ortschaften verloren große Teile ihrer Einwohner und die Minen und umliegenden Wohn- und Arbeitsgebäude sind verfielen. Neben den fantastischen Stränden ist die Region um Iglesias durch diese beeindruckenden Anlagen besonders sehenswert.
Inzwischen werden die verfallenen Anlagen teils wieder renoviert um sie touristisch zu nutzen. Es gibt mehrere Museen und auch Führungen durch Teile der Anlagen.

 Buggeru
 Montevecchio

 Waschanlage einer Mine an der Costa Verde

 und ein Teil der dazugehörigen Abräumhalde

Dienstag, 9. Oktober 2018

Sardinien Teil 3 - Costa Verde

Weiter ging es in den Südwesten zur Costa Verde. Riesige Sanddünen und Traumstrände zeichnen diese Region aus. Die Straßen sind eng und teils auch nur Sandpisten. Wir verbrachten mehrere Tage am Strand "Spiaggi Piscinas" und übernachteten am Campingplatz Sciopadroxiu, der superschattig in einem Pininenwald liegt.
 
Knapp eine halbe Stunde von Piscinas entfernt findet man am Stand von Funtanazza eine Traumbucht mit Bruchbude. Völlig einsam liegt hier das seit 1983 stillgelegte Casa al Mare, ein ehemaliges Erholungsheim für Bergarbeiterkinder mit riesiger Schwimmbadanlage und jetzt absolut sehens- und erkundungswerter Lost Place. Erbaut in den 1950er Jahren und jahrelang Spekulationsobjekt verfällt es nach und nach immer stärker. Ein Neubau ist hier nicht mehr möglich, da eine 300m Abstandregel vom Strand besteht.





Mittwoch, 26. September 2018

Sardinien Teil 2

Die weitere Fahrt führte uns über die Schnellstraße SS131dcn Richtung Süden und bei Nuoro sind wir dann abgefahren über Orgosolo (berühmt für die Wandgemälde) ins Gebirge Supramonte und haben dort beim Ristorante Supramonte (mit kleinem Campingplatz) übernachtet. Sehr gutes Essen und fantastische Aussicht. Am nächsten Tag sind wir dann zu einem nahegelegene Stausee Lago di Gúsana gefahren und haben dort einen entspannten Badetag genossen.
Bald geht es weiter mit Teil 3...
 



Dienstag, 25. September 2018

Sardinien Teil 1

Am 3.9. gins los nach Sardinien, wir hatten die Fähre für 21.30 gebucht, die Überfahrt dauert dann ca. 10h und man ist am kommenden Tag in der früh vor Ort.
Die Fahrt zur Fähre gestaltete sich spannend: Vollsperrung auf der italiensichen Autobahn und weitere kleinere Staus ließen unser Zeitpolster empfindlich schmelden und dann auch noch plötzlich eine Lima Kontrolleuchte, die immer wieder an und ausging...
Desweiteren ging auch noch der Fensterheber der Fahrerseite kaputt, so dass kein kurbeln mehr möglich war und ich die Scheibe blockieren musste...
Ziemlich entnervt erreichten wir die Fähre, landeten erschöpft in Sardinien an und suchten uns dann schnellstmöglich einen Campingplatz nähe Olbia (ca. 30 km entfernt in Palau) bei dem wir erst mal bleiben konnten.
Die Lima machte inzwischen üble "schrapp-schrapp" Geräusche - ich tippte auf das Lager der Lima und kontaktiere den ADAC. Dieser fand 12km vom Campingplatz eine Werkstatt, die bereits am Telefon angab Limas selbst reparieren zu können. Das stimmte positiv und am folgenden Tag in der früh bin ich dann dort aufgeschlagen und der Vater vom Chef (Alter ca. 75) schaute sich die Lima an und sagte: ja das kriegt er hin! Also Lima kurzerhand ausgebaut und zurück zum Campingplatz mit Bulli ohne Lima.
Ursache war dann das abgebildete Lager, dass die Werkstatt tatsächlich auf Lager hatte. Der alte Meister hat der Lima ansonsten einen tadellosen Zustand attestiert. Nach dem Einbau gabs dann auch wirklich keine Probleme. Das Schwarzweißbild zeigt den alten Meister in jungen Jahren, das Bild hing in der Werkstatt und war auch auf der Rückseite der Visitenkarte zu finden.
Die ersten Tage am Capo d'Orso mit tollen Stränden und sehenswerten Felsformationen (Bärenfelsen) waren dann auch nötig um nach dem Anfahrtsstress Erholung zu geben.

Lager
Bucht bei Palau
Felsen am Capo d'Orso